Mit "Passenger" präsentiert die Band ihr erstes offizielles Werk. Sie präsentiert damit weit mehr als einfach nur ein Musikalbum: sie lassen den Zuhörer sehr viel näher an sich heran und teilen mit ihm Themen, die so persönlich und ehrlich sind, dass man sie nur in ganz privaten Momenten zu Wort oder Papier bringen kann.
A Life Divided haben sich dieser Selbst-Reflexion gestellt und sogar Musik daraus entstehen lassen. Dabei herausgekommen ist ein unglaublich tiefgründiges, mitreißendes, düster-ästhetisches Album. Ein Album, das tief-persönliche Themen anspricht und sie vertont. Themen, die "man vor dem fünften Glas Wein eigentlich niemals ansprechen würde", wie
Jürgen Plangger zu gibt.
Songs wie "Heart On Fire" oder "Save Me" erzählen von Liebe und Leid. Doch die Band bastelt keine Hollywood-Filme aus diesen Themen, sondern sie stellt sich der noch viel dramatischeren Realität, der "Gewissheit, nur einen eingeschränkten Einfluss auf diese Dinge zu haben", wie der Sänger weiter erklärt. "Jeder versucht, sich in irgendeiner Art durch dieses Labyrinth zu lavieren. Manche blind, manche dumm, manche geschickt und manche einfach per Autopilot. Letztere sind die vermeintlich Glücklicheren. Aber alle anderen, die über diese Dinge nachdenken, werden dafür mit dem Album etwas anfangen können."
Die Zeit, um zu dem zu reifen, was
A Life Divided heute sind, haben sie trotz ihres Newcomer-Status bereits gehabt. 2003 gegründet, hat die Gruppe bereits zwei Alben über ein kleineres Label veröffentlicht und war 2006 auf Tour mit
Oomph!, sowie 2007 mit
Eisbrecher.