Entstanden ist das Al Andaluz Project durch das Zusammentreffen der Band Estampie mit den spanischen und marokkanischen Musikern von Aman Aman und L'Ham de Foc, die im November 2005 ein Konzert in München gaben. Bereits ein Jahr nach dieser Begegnung präsentierte die grenzüberschreitende Formation ihre zeitgemäßen, lebendigen Interpretationen traditioneller jüdisch-sephardischer, arabischer und christlicher Musik bei den Landshuter Hofmusiktagen und veröffentlichte 2007 das erste Album "Deus Et Diabolus" sowie drei später das zweite Album "Al-Maraya". Der Name der Band lehnt sich an den Namen Al Andalus an, den die maurischen Eroberer im Mittelalter der iberischen Halbinsel gaben. Das von ihnen regierte Spanien war bekannt für Toleranz, Gelehrsamkeit, Wohlstand, Handel und blühendes Kunstschaffen. Menschen muslimischer, jüdischer und christlicher Religion lebten Jahrhunderte lang miteinander und beeinflussten sich gegenseitig.
In der Musik des Al ...
In der Musik des Al Andaluz Project begegnen sich diese drei bestimmenden Kulturen des Mittelalters nun wieder voller Harmonie und werden mit drei herausragenden Stimmen und zahlreichen mittelalterlichen und mediterranen Instrumenten wie Saz, Tar, Qanun, Drehleier uvm. in dem mittlerweile charakteristischen akustischen Gewand des Al Andaluz Projects präsentiert. Nach zahlreichen gefeierten Konzerten und internationalen Festival-Auftritten zeichnete die Band im Januar 2011 ihr Konzert in München auf.Mit dabei sind neben den drei charismatischen Sängerinnen Mara Aranda (Spanien), Iman al Kandoussi (Marokko) und Sigrid Hausen (Deutschland) wieder Michael Popp (Deutschland/Gesang, Ud, Saz, Tar, Fidel, Dilruba, Lafta), Aziz Samsoui (Marokko/Qanun), Ernst Schwindl (Deutschland/Drehleier, Harmonium, Portativ), Jota Martinez (Spanien/Drehleier, Citola) und Sascha Gotowtschikow (Deutschland/Perkussion).