gewesen. Bereits auf seinem ersten Album "On A Sad Sunny Day" verarbeitete das
-Mastermind seine Beziehung zu dieser Zeit seines Lebens und den Erinnerungen an eine ganz andere Wahrnehmung der Welt.
Mit
Arctic Plateaus Album "The Enemy Inside" führt der Italiener dieses Schwelgen und Sehnen nun fort, setzt ihm aber zugleich die Realität der Erwachsenenwelt entgegen, um den Verlust der kindlichen Unschuld und die Abstumpfung der Menschen zu kritisieren. Musikalisch dringt
Divirgilio dabei noch tiefer in die Welt vor, deren Tür er 2009 mit seinem Debüt "On A Sad Sunny Day" aufstieß: Verträumter Post Rock trifft auf melancholische Singer-Songwriter-Passagen und wird mitunter von schmetternden Gitarrenklängen wieder auf den harten Boden der Realität zurückgeholt.
Auch in der Instrumentierung und den Arrangements findet sich also der Zwiespalt aus Kindheit und Erwachsenenwelt wieder.
Divirgilio dazu: "Wir leben in einer kleinen Welt voller wundervoller, interessanter Dinge - wir Erwachsenen sind nur zu tumb geworden, um uns dessen zu erinnern." Mit "The Enemy Inside" werden wir von ihm eingeladen, uns dieser Tatsache wieder bewusst zu werden und vielleicht doch noch einen Funken der einstigen Unschuld in uns wiederzuentdecken.