Neben seiner Hauptband
Tuxedomoon war und ist
Blaine L. Reininger, den man zu den Veteranen der europäischen Avantgarde-Szene zählen darf, stets noch in unterschiedlichste musikalische Projekte involviert, die zum Teil interdisziplinär Theater, Tanz und Film einbanden. Seit 1977 schuf der klassisch ausgebildete Violinist ein äußerst umfangreiches und vielseitiges Ouevre mit unterschiedlichsten Musikern.
Die Freundschaft des seit 1998 in Athen lebenden Grenzgängers mit dem in Hamburg lebenden US-Amerikaner
William Lee Self (ehemals Sänger und Gitarrist bei
Montanablue, aktuell mit SELF aktiv, der u.a.
Marc Balance von der
Sam Ragga Band angehört) reicht zurück bis 1980. Auf Einladung
Selfs traf man sich im Sommer 2009 zu gemeinsamen Aufnahme-Sessions, in denen sich die beiden Musiker mit deutlich hörbarem Spaß und Energie scheinbar mühelos aus dem Ärmel schüttelten. Neun der besten Songs sind auf "The Hamburg Sessions" versammelt. Dunkler Indie-Rock trifft auf Synthie-Sounds und natürlich Anklänge an das Erbe der stilprägenden
Tuxedomoon.