Die vier Scheiben kommen in einer völlig neu designten, weißen Box und beinhaltet:
Infos zu "Within The Realm Of A Dying Sun":Was
Dead Can Dance hier geschaffen haben, kann man nicht anders als ein drohend- dunkles und unmaßlich athmosphärisches Werk bezeichnen. Es ist schier unfassbar, wie
Brendan Perry und
Lisa Gerrard einen derart fesselnden Spannungsbogen aufbauen, der u.a. mit "Xavier" und "Cantara" zwei absolute Höhepunkte besitzt. Falls die Apokalypse mit ihren Todesreitern einsetzen würde, wäre das der perfekte Soundtrack. Schauderhaft, gewalttätig, genial!
Infos zu "Aion":Brendan Perry und
Lisa Gerrard, beide angloirischer Abstammung, trafen sich 1980 im australischen Melbourne. 1982 gingen die beiden nach London und unterzeichneten im Jahr darauf ihren Vertrag bei dem Independent-Label 4AD. Im März 1984 veröffentlichten sie ihr erstes Album, mit dem simplen Titel "Dead Can Dance". Mit über einer Million verkaufter Alben sind
Dead Can Dance auch heute noch 4ADs bestverkaufende Band.
Nach ihrem Debüt wurde der Sound der Band zusehends weniger bohrend und immer mehr klar. Vielleicht nie so sehr wie auf "Aion". 1990 veröffentlicht legt dieses Werk seine Gewichtung ganz deutlich auf die Liturgien und die Sakralmusik des Mittelalters und der frühen Renaissance. Nur zwei der zwölf Stücke sind auf englisch gesunden ("Fortune presents gifts..." und "Black sun").
Der Rest in einer Mixtur aus Latein, spanisch, bulgarisch und arabisch - nahezu perfekt akzentuiert von
Lisa Gerrard. Ihre bebende Stimme in Kombination mit Sackpfeifen auf "As the bell rings...", das arabische "Radharc" sowie der simple Gesang auf "The end of words" sind vielleicht die Highlights des Albums. "Saltarello" hingegen bezeichnet die Band auch heute noch als einen Charthit des Mittelalters - auch ernste Töne können heiter klingen.
Infos zu "John Peel Session 02.06.1984 (BBC)":Das vierte Vinyl der Box ist erstmals auf Vinyl erhältlich. Die zweite Session für den BBC Radio 1 DJ John Peel. Peel immerhin war es, der der Band, als einer ihrer größten Anhänger, erstmals in einem nationalen Radio die Möglichkeit eröffnete sich neue Hörerschaften zu erschließen. Im BBC Maida Vale Studio 4 in London aufgenommen wurde die Session am 2ten Juni 1984 ausgestrahlt. Die vier Stücke, die
Dead Can Dance aufnahmen waren: "Flowers Of The Sea", "Penumbra", "Panacea" und "Carrnival Of Light". Als
Dead Can Dance fungierten bei dieser Session neben
Brendan Perry und
Lisa Gerrard:
James Pinker als Percussionist sowie
Peter Ulrich am Schlagzeug.