Mit dem vorliegenden Album "Fairground Zero" gelang dem Hamburger Quintett eine Scheibe voll geballter Kraft und gerechtem Zorn, die in tiefe Abgründe blickt und faszinierende Gefühlslandschaften durchschreitet.
"Mit dem zweiten Album haben wir uns gefunden. Wir bauten es musikalisch so auf, dass es metallisch beginnt und atmosphärisch endet", beschreibt D.W. den Kurs von "Fairground Zero", das von
Lars Oppermann produziert und gemischt wurde. Die immensen musikalischen Möglichkeiten des unbeirrbaren Fünfers reichen von attackierend wuchtigem Schwermetall über unerbittlichen Industrial bis zu narkotisierenden Electro-Rockern, zu deren Grooves es sich wunderbar tanzen lässt. Etliche Textideen sind vom Leben des Multitalents D.W. inspiriert.
Bereits als Kind stellte man fest, dass er ein hochbegabter Zeichner ist. Mit 15 illustrierte er Bücher eines renommierten Verlages, was nicht nur Lob und Anerkennung hervor rief, sondern auch eine Menge Neid. Mit 18 griff er zu Drogen, "da ging einiges drunter und drüber", erinnert er sich. Mittlerweile sind Rauschmittel für ihn - abgesehen von einem Bierchen oder zwei - Teil der Vergangenheit.