Mit diesem Album verabschiedet sich die Legende auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Das bis ins kleinste Detail durchdachte Gesamtkonzept, die epischen Klanggebilde der einzelnen Alben, die visuelle Präsentation und die perfekten Live Umsetzungen scheinen Teile eines göttlichen Bauwerks zu sein. Und mit dem exakt 60 Minuten langen "Darkest Hour" wird der Finale Stein hinzugefügt. Die CD besticht durch ihre einzigartige Intensität. Vom ersten Ton an wird man in eine Welt voller Verzweiflung und Ausweglosigkeit hineingesogen. Es will kein Stern mehr scheinen. Der Himmel trüb und wolkenschwer. Das komplette Album scheint in einer Abwärtsspirale unweigerlich auf das finale Ende, der letzten Sekunde des Seins, zuzusteuern. Anfangs noch kraftvoll und majestätisch wird das Kunstwerk zunehmend fragiler und jenseitiger. Seinen Höhepunkt stellen die beiden dunkel-mystischen Epen "Transmission" und "Reign" dar. Es scheint als würde das komplette musikalische Leben der Band am inneren Auge vorbeiziehen, denn man erkennt immer wieder Einflüsse von früheren Alben und Werken.