Zeiten des Zorns... "Tiempos de Furia"! Der Albumtitel bringt das Inferno, das die mexikanischen Hard-Electro-Pioniere
Hocico auf diesem Silberling entfachen, ziemlich genau auf den Punkt.
So roh und aggressiv hat die Schnauze seit den Anfangszeiten der Band nicht mehr gebellt: ungezügelte elektronische Wut trifft auf peitschende Beats. Dazu passend haben
Erk Aicrag und
Racso Agroyam auch die Produktion um Längen ungeschliffener und härter als auf den Vorgängeralben gestaltet und mit dem Titeltrack und dem brachialen "Bite Me" sogar zwei waschechte Electro-Pogo-Nummern am Start, die sich mit schweren Midtempo-Brechern und vielen ziemlich dunklen Einlagen zum bis dato abwechslungsreichsten Werk des Duos addieren.
Gepaart mit einem gewohnt guten Händchen für einprägsame Melodien und kreatives Sound-Design erschaffen die Mexikaner einen club-tauglichen Höllenritt mit enormem Wiedererkennungswert.