Wenn eine Band ihr fünftes Album schlicht und einfach mit dem eigenen Namen schmückt, so weiß man sofort, dass dieses Album einen besonderen Stellenwert für Sie besitzt. Bei
Imperative Reactions Fünftling ist genau das passiert, und den Grund dafür erahnt man auch, wenn man ihr Album - "Imperative Reaction" - anhört: Es ist ein außergewöhnlicher Ruck durch die Band gegangen, der sich nicht nur durch bessere Produktion, sondern auch durch eingängigere Songs und mehr Energie zeigt. Oder wie
Ted Phelbs, Sänger und Mastermind von
Imperative Reaction verspricht: "This is our defining album!"
Er hat nicht zuviel versprochen, denn die 11 neuen Songs pfeffern mit einem Drive aus den Boxen, dass es eine wahre Freude ist. Es ist zwar ein reines Electro-Futurepop Album, rockt aber gewaltig, und man möchte fast einen neuen Begriff wie Futurepop-Electrorock erfinden um die treibende Dynamik der Songs beschreiben zu können. Dabei waren die Vorgänger wie "Minus All" oder "Redemption" sicherlich nicht schlecht, aber jetzt kann man
Imperative Reaction den Willen zu mehr Perfektion deutlich anhören.