Kreiert wurde die Band 2007 von vier talentierten Alchemisten in der kroatischen Kleinstadt Umag, einem musikalischen Niemandsland, in dem die Bands von außerhalb für gewöhnlich kaum wahrgenommen werden. Entsprechend war es für
wie ein Sechser im Lotto, dass das Wittener Label Drakkar Entertainment (u.a.
) auf sie aufmerksam wurde und dem Quartett nun die flächendeckende Verbreitung ihres ausnahmsweise einmal legalen Aphrodisiakums ermöglicht. Die Vorliebe für chemische Substanzen setzt sich im Titel des vorliegenden Debüts "Dreams In Formaline" fort. Formalin ist eine Lösung von Formaldehyd und Methanol, die benutzt wird, um Leichen sowie anatomische und biologische Präparate zu konservieren.
Davon ausgehend stellten sich die Kroaten die Frage, was in Formalin eingelegte Menschen träumen: Gibt es etwas, das unsere Gedanken konserviert und uns davon abhält, nach mehr zu suchen, etwas, das uns schützt, zugleich aber von der Wahrnehmung der wirklichen Welt abhält? Ist unsere ganze Realität gar nur ein derartiger Formalin-Traum? Solchen und ähnlichen Fragen rund um soziale Konflikte, Verschwörungen und die dunkle Seite des Menschen gehen
Omega Lithium in elf tiefsinnigen Trips auf den Grund. Wirken soll die Sound-Droge aber auch gegen das grassierende Konsumverhalten der westlichen Zivilisation.
Aushängeschild der Formation ist die erst 19jährige Sängerin
Mya Mortenssen, die mit ihren optischen Vorzügen genauso wenig geizt, wie mit ihren stimmlichen Qualitäten, denn der kraftvolle und verhältnismäßig tiefe Gesang auf "Dreams In Formaline" muss sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken. An
Myas Seite sorgen Gitarrist/Hauptsongwriter
Malice Rime, Bassist/Texter
Zoltan Harpax und Schlagzeuger
Torsten Nihill für einen druckvollen Düster-Sound, der hier und da an den atmosphärischen Gothic-Metal von Bands wie
Lacuna Coil oder
Evanescence erinnert, aber dennoch eigenständig klingt und von verschiedenartigen Einflüssen zeugt.
Omega Lithium verbinden schneidende Metal-Riffs, rockige Elemente, Electro- Beats, maschinelle Kälte und gespenstische Atmosphären zu einem eindringlichen Rauschmittel in der Schnittmenge von Industrial, Gothic und Metal.