Auf der ersten CD "Hinter der Maske der Schönheit..." ist der düster-melancholische Soundtrack von
zu hören, der mit filigranen Klangkulissen zum Träumen einlädt.
So treffen Schlagwerkzeuge direkt aus der Hölle auf sirenenhaften Gesang, ein französisches Orchester opfert sich in einem Klagelied, eine schottische Marschkapelle geleitet ein Paar über den Fluss Styx, zwei Liebende enden in immerwährender Liebe, ein Hase und eine Mutter verabschieden sich von Alice, eigene Spiegelbilder, die Angst machen, angereichert durch ein klassisches Requiem für ein Symphonie-Rock-Orchester mit zwei toten Solisten am Spinett und Orgel und die Frage, ob Sigmund Freud Recht behalten hat.
Auf der zweiten CD "...lauert der Tod" präsentiert sich die Band mit ihren Alter Egos
My Skeleton Friend in Form von düsteren, treibenden Beats aller
Couleur. Auch hier verzichten ihre Schöpfer nicht auf den nötigen Tiefgang und entsprechendem Detailreichtum. Den Beginn macht das mehr als halbstündige Opus "Roboterblut", welches in sechs Teilen eine düstere Zukunftsvision einläutet. Seien es Gedanken, die aus einer Isolationszelle widerhallen, der Trennungsschmerz zweier Engel, Sichtweisen des Todes oder die eigentümliche Liebe eines Psychopathen.