mit einem Konzeptalbum, mit einer zusammenhängenden, der Realität entrückten Geschichte, mit entzückend absonderlichen Charakteren, mit Musik und Texten aus einer anderen Welt verzaubert und in ihren Bann gezogen haben. Nach den von der Szene gefeierten Alben "Tineoidea" und "a.Ura" tobte sich die Band auf den Schlachtfeldern des Symphonic (Black) Metal, des Neofolk und des Death'n'Roll kreativ aus - allesamt Kämpfe, die
hohe Chartplatzierungen und geschuldete Anerkennung bescherten, in den Köpfen der Fans aber die eine, große Frage unbeantwortet ließen: wann wird uns der in der Grimm-Stadt Marburg lebende, berühmt-berüchtigte Geschichtenerzähler
mit einem neuen Märchen in die Abgründe seiner Seele entführen? Wird er überhaupt jemals wieder Einblicke in die nebulöse Bilderwelt seiner Phantasie gewähren? Die Antwort, mit der viele schon nicht mehr gerechnet haben, lautet:
Ja - und zwar jetzt.
Mit "Asen'ka - Ein Märchen für Kinder und solche, die es werden wollen" veröffentlicht
Kaschte seine bisher opulenteste Musik-Erzählung und verbindet in 77 bombastischen Minuten tänzelnd und leichtfüßig sämtliche Merkmale, die ein
Samsas Traum-Album ausmachen: präzises Drumming, treibende Bässe und massive Gitarrenwände formen das Fundament für pompöse Orchesterklänge und
Alexander KaschteS außergewöhnliche Stimme, die auf "Asen'ka" alle Geister und Wesenheiten beschwört, die man nur beschwören kann. Ob mit hymnischen Gesängen, sakralen Chören, markerschütternden Schreien oder tiefem Sprechgesang - auf "Asen'ka" führt
Alexander Kaschte seine Zuhörer an die Grenze ihrer Vorstellungskraft, er führt sie in das Reich der Fabeln und Mären, in eine Welt, in der alles möglich ist und Unmögliches passieren kann. Standen auf den Vorgängerwerken Härte und musikalische Schonungslosigkeit im Vordergrund, besticht "Asen'ka" durch zum Sterben schöne Melodien und eine ausgeklügelte Dynamik, die dem Album zu unvergleichlicher Emotionalität, ergreifender Authentizität und beeindruckend leisen, unheimlichen Momenten verhilft; Momente, auf die Anhänger der Band seit Jahren gewartet haben dürften. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass "Asen'ka" das bis dato beste Album
Kaschtes ist - die Fans der Band werden diese Behauptung todsicher mit unleugbarer Wahrheit füllen.
Um einen Opus wie "Asen'ka" zu realisieren, bedarf es kompetenter Mitstreiter und fachkundiger Unterstützung - gemessen an der Qualität der letzten Veröffentlichungen verwundert es nicht, dass sich
Kaschte erneut
Michael Beck (Schlagzeug) und
Luca Princiotta (Gitarre) ins Boot holte. Für die glasklare und druckvolle Produktion zeichnet sich das renommierte Fascination Street Studio aus Örebro verantwortlich, an den Reglern saßen André Alvinzi und Jens Bogren (Opeth, Amon Amarth, Ihsahn, Paradise Lost etc.). Gesangliche Unterstützung erhielt
Kaschte vom lettischen Ausnahmetalent
Vic Anselmo - seit Jahren ist dies die erste weibliche Gast-Stimme, die auf einem
Samsas Traum-Album erscheint. Das Artwork entstammt der Feder
Anastasia Kaschtes, die mit ihrem unvergleichlichen post-sowjetischen Stil schon der "Anleitung zum Todsein" zu morbider Schönheit verhalf. "Asen'ka" profitiert von ihren zauberhaften Märchenbuchillustrationen.