begannen im Herbst des Jahres 2002. Die Steiger
trieben Stollen um Stollen in das harte Gestein. Ergebnis dieser brettbohrenden Bemühungen sind Lieder, die alle eines gemeinsam haben: Sie loten das Bodenlose aus und spüren den Erfahrungen nach, die man in der Einsamkeit lichtferner Tiefe macht.
Der
Schacht, den man in den Berg schlägt, wird hier zu einer dumpf hallenden Röhre in der Seele. Unterstützt von kalten elektronischen Klängen entstand ein treibender, schwerer, maschinenhafter Sound, der gleichsam als Echo auf die verwirrenden Erfahrungen in der Tiefe unzählige Elemente vereint.
Schacht bringt Metal, Industrial, Dark Wave zu einer beklemmenden Verschmelzung, die neben der Verzweiflung auch der wütenden Rebellion gegen den übermächtigen Berg Ausdruck verleiht. Die vibrierende Energie dieser schwarzen Nervenmusik ist
Schacht Antrieb auf der Bühne und vermittelt sich direkt dem Publikum.
Elektronische Klänge vom Rechner, der Gesang von
Sascha Kuwatsch, der vom leisem Flüstern zum mächtigen Growl reicht, brachiale Gitarrenriffs von Gitarist
Stefan Lang und mal treibende, mal schleppende Beats von
Christopher Lang rammen den Gedankenstahl von
Schacht in die Köpfe der Zuhörer. Ergänzt werden die drei Steiger auf der Bühne und im Studio von dem Bassisten
Markus Lang.